
Mathias Ahl, Zahnarzt
Die Ergebnisse der Stingfree-Studie deuten darauf hin, dass der eingebaute Zahnfleischschutz für die Mundgesundheit von Vorteil ist. Daher ermutige ich meine zahnärztlichen Kollegen, ihre Patienten, die Snus konsumieren, gemäß den folgenden Empfehlungen zu informieren:
- Snuskonsumierende Patienten mit Snusläsionen sollten davon abgehalten werden, weiterhin Snus zu konsumieren.
- Patienten darüber informieren, dass zurückgehendes Zahnfleisch nicht wiederhergestellt werden kann.
- Informieren Sie Patienten, die nicht bereit oder in der Lage sind auf Snus zu verzichten, über Protex®. Mit Protex® wird die Reizung am Zahnfleisch deutlich reduziert.
- Weisen Sie Patienten, die nicht mit dem Snus aufhören wollen, darauf hin die Stelle an der der Snus platziert wird regelmäßig zu wechseln.
Die Studie steht unter folgender Adresse zum Download bereit:
Acta Odontologica Skandinavien & Nationale Bibliothek der Medizin (PubMed®).
Die Axell-Skala
Um den Schweregrad von Snusläsionen zu beurteilen, hat Professor Tony Axell, ein schwedischer Fachzahnarzt und Forscher, eine vierstufige Skala entwickelt, die so genannte Axell-Skala. Die Skala basiert auf klinischen und histologischen Kriterien und unterteilt Snusläsionen in die folgenden Kategorien:
Note 1: Leichte Veränderung. Die Schleimhaut ist glatt und weißlich, ohne Falten oder Runzeln. Histologisch ist eine Verdickung der äußersten Schicht der Schleimhaut zu erkennen (Keratinisierung).
Note 2: Mäßige Veränderung. Die Schleimhaut ist weißlich und weist Falten oder Runzeln auf, aber keine roten Merkmale oder Unregelmäßigkeiten. Histologisch zeigt sich eine weitere Verdickung der Keratinschicht sowie eine Verdickung der darunter liegenden
der Bindegewebsschicht (Fibrose).
Note 3: Schwere Veränderung. Die Schleimhaut ist weißlich gefärbt und weist deutliche Falten oder Runzeln sowie Rötungen oder Beulen auf. Histologisch zeigt sich eine starke Verdickung der Keratin- und Bindegewebsschichten sowie eine Entzündung der Schleimhaut (Granulom)
Note 4: Schwere Veränderung. Die Schleimhaut hat eine weißliche Farbe mit tiefen Falten oder Runzeln und roten Flecken oder Beulen, die bluten oder geschwürig sein können. Histologisch zeigt sich eine extreme Verdickung der Keratin- und Bindegewebsschichten sowie eine schwere Entzündung der Schleimhaut mit Anzeichen für zelluläre Veränderungen (Dysplasie).

Abbildung 1: Snusläsion Grad 3 von 4.
Ein Snus-benutzender Zahnarzt im Alter von 40-45 Jahren, der durchschnittlich 9 Dosen Snus pro Woche konsumiert. Die weiße, faltige Haut ist als Snusläsion bekannt und hatte den Grad 3 oder 4 auf der Axell-Skala, bevor der Zahnarzt Stingfree Strong Blue Mint ausprobierte.

Abbildung 2: Snusläsion O au 4 nach 5 Wochen Stingfree.
Ein Snus-benutzender Zahnarzt im Alter von 40-45 Jahren, der durchschnittlich 9 Dosen Snus pro Woche konsumiert. Die weiße, faltige Haut ist als Snusläsion bekannt und hatte den Grad 3 oder 4 auf der Axell-Skala, bevor der Zahnarzt Stingfree Strong Blue Mint ausprobierte.
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