Häufig gestellte Fragen und Antworten
Gesundheitsfragen
1. Sind Zahnfleischschäden bei Snuskonsumenten üblich?
Ja, das ist sehr verbreitet. In einer unabhängigen von der Universität Göteborg veröffentlichte Zahnmedizinstudie 2022, die Inzidenz von zurückgehendes Zahnfleisch (Gingiva-Retraktion) für Snuskonsumenten zwischen 54 und 57%.
Eine norwegische Studie über norwegische Snuskonsumenten aus dem Jahr 2023 ergab, dass 79% der Teilnehmer Schnupftabak-Läsionen.
In einer von Stingfree AB im Jahr 2022 durchgeführten Umfrage unter mehr als 1.000 Snus konsumierenden Männern und Frauen in Schweden gaben 59% der Teilnehmer an, dass sie schon einmal Snusläsionen hatten. 51% gaben an, dass sie Zahnfleischrückgang (Gingivaretraktionen) hatten.
2. Was sind die Auswirkungen von Zahnfleischrückgang?
Längerer Gebrauch von Snus kann dazu führen, dass sich das Zahnfleisch zurückbildet. Dadurch kann eine “Tasche” im Zahnfleisch an der Stelle des Schnupfens entstehen. In diesen ”Taschen” können sich Bakterien ansammeln, die zu Problemen wie Mundgeruch und Karies führen.
Wenn sich das Zahnfleisch zurückbildet, wird mehr vom Zahnhals freigelegt, was zu Engständen führen kann und das Risiko von Karies an diesem Teil des Zahns erhöht. In extremen Fällen kann der Zahnfleischrückgang zum Zahnverlust führen.
3. Wächst durch Snus zerstörtes Zahnfleisch wieder nach?
Nein! Das Zahnfleisch oder Gingiva, wie Zahnärzte es nennen, unterscheidet sich von anderen Geweben dadurch, dass es nicht regeneriert werden kann, wenn es zu stark beschädigt ist. In einigen Fällen kann das Zahnfleisch durch einen zahnärztlichen Eingriff wiederhergestellt werden. Die häufigste Methode ist die Transplantation von Gewebe aus dem Gaumen auf das Zahnfleisch.
4. Verursacht Snus Mundkrebs?
Nein, das tun sie nicht. In keinem anderen Land der Welt ist der Anteil der Snuskonsumenten an der Bevölkerung so hoch wie in Schweden. Trotzdem gibt es in Schweden keine erhöhte Inzidenz von Mundkrebs oder krebsbedingter Sterblichkeit im Zusammenhang mit Snuskonsum. Dies wird zum Beispiel in einer große Studie über Snus und Mundkrebs vom Karolinska Institutet. Diese Studie ergab sogar, dass der Konsum von vier Dosen Snus oder weniger pro Woche das Risiko von Mundkrebs verringert.
Rauchen hingegen erhöht das Risiko für verschiedene Krebsarten, darunter auch Mundkrebs, drastisch. Vor allem wenn Tabak angezündet und als Rauch eingeatmet wird, trägt er stark zum erhöhten Risiko von Mundkrebs bei.
5. Sollten Snus und Nikotinportionen nicht stechen?
Nein, das glauben wir nicht! Aber um herauszufinden, was andere Snuskonsumenten denken, haben wir 2022 eine große Umfrage unter schwedischen Snuskonsumenten durchgeführt. Mehr als 1.000 Personen nahmen an der Umfrage teil. 66,5% der Frauen und 54,3% der Männer antworteten, dass sie das Brennen als unangenehm empfinden.
6. Warum brennen Snus und Nikotinportionen?
Die Inhaltsstoffe praktisch aller Snus- und Nikotinportionen haben einen pH-Wert, der höher ist als der natürliche pH-Wert im Mund, der zwischen 7 und 7,5 liegt. Der Grund, warum der pH-Wert so hoch sein muss, ist, dass ein direkter Zusammenhang zwischen dem pH-Wert und der Frage besteht, wie leicht das Nikotin von der Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Je höher der pH-Wert, desto größer/schneller ist die Nikotinfreisetzung. Materialien mit hohen pH-Werten, die direkt mit dem Zahnfleisch in Berührung kommen, verursachen Brennen und Reizungen des Zahnfleisches.
Ein weiterer wichtiger Parameter für die Verursachung von Zahnfleischbrennen und -reizungen sind die in den Prills verwendeten Aromen und deren Konzentrationen. Aromen wie Minze, Zitrusfrüchte, Chili usw. und sogar Salze können unabhängig vom pH-Wert Brennen und Reizungen des Zahnfleischs verursachen.
Wenn Sie also ein starkes Nikotin- und Geschmackserlebnis wünschen, ohne dass Ihr Zahnfleisch brennt oder gereizt wird, brauchen Sie eine Barriere zwischen Ihrem Zahnfleisch und dem Inhalt der Prills. Aus diesem Grund haben wir unsere patentierte PROTEX-Barriere entwickelt.
Technische Fragen
1. sind spezielle Schnupftabakverpackungsmaschinen für die Herstellung von Stingfree-Pillen erforderlich?
Die Stingfree-Technologie funktioniert, indem unser superdünner Biofilm direkt auf das aktuelle Snuspapier des Herstellers laminiert wird. Der Hersteller kann dann das Stingfree-Papier ohne Änderung in seinen Maschinen verwenden.
2. Ist die Technologie patentiert?
Ja, wir halten Patente in Schweden, den USA und in der gesamten EU.
